Kraftwerk Stanzertal

Mit ihrer Beteiligung am Wasserkraftwerk Stanzertal setzen die Elektrizitätswerke Reutte einen Meilenstein in der Energiewende: Durch die Nutzung des Flusses Rosanna werden ab Oktober 2014 rund 15.000 Haushalte mit 100 Prozent ökologischer und erneuerbarer Energie aus Wasserkraft versorgt. Das Kraftwerk Stanzertal erzeugt dann jährlich etwa 52 Mio. Kilowattstunden umweltschonenden Strom.

Wasserkraft aus dem Stanzertal für das Stanzertal

Das Stanzertal führt in Ost-West-Richtung vom namensgebenden Stanz bei Landeck, wo es in den Talkessel von Landeck mündet, bis St. Anton am Arlberg. Dabei stellt es die geradlinige Fortsetzung des Inntals Richtung Westen dar. Durchflossen wird es von der mittleren und unteren Rosanna, die sich zwischen Strengen und Tobadill/Pians mit der Trisanna aus dem Paznauntal zur Sanna vereinigt und in Landeck in den Inn mündet. Die Wasserfassung für das Kraftwerk befindet sich in Flirsch. Über einen rund 4,8 Kilometer langen Speicherstollen wird das Wasser dann zum Krafthaus in Strengen geführt.

Daten und Fakten rund ums Kraftwerk Stanzertal

Neben den Anrainergemeinden Strengen, Flirsch, Pettneu und St. Anton sind die Elektrizitätswerke Reutte AG, die Gemeinde Imst, die EWA St. Anton und der Projektentwickler Infra beteiligt. Die EWR Reutte hält mit 34 Porzent die meisten Anteile in der Projektgesellschaft.

Website: www.wasserkraft-stanzertal.at

Kraftwerksdaten

Bruttofallhöhe 141,2 m
Speicherstollen Durchmesser: 3,2 m / Länge: 4.780 m
Ausbauwassermenge 12 m³/s
Effekt. Einzugsgebiet 204,8 km²
Jahresarbeitsvermögen 52,2 Mio. kWh
Engpassleistung 13,5 MW
Investition ca. 52 Mio. €
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