Brennstoffzellen

Seit 2012 betreiben die EWR Brennstoffzellen in Reutte sowie seit 2016 in der Betriebsstelle Pfronten. Diese produzieren Wärme und Strom aus Erdgas. Die Brennstoffzellen versorgen Gebäude mit umweltschonender Energie.

Energiesparpotenzial mit Wasserstoff

Eine Brennstoffzelle funktioniert im Prinzip wie eine herkömmliche Batterie, die die chemische Reaktionsenergie des zugeführten Brennstoffes und eines Oxidationsmittels in elektrische Energie umwandelt. Bei diesem Prozess werden keine giftigen Chemikalien verwendet. Während beim Einsatz herkömmlicher Batterien Sondermüll anfällt, der aufwändig entsorgt werden muss, entsteht bei Brennstoffzellen sauberes Wasser.

 

Zentrales Bauteil der oxidkeramischen Brennstoffzelle (SOFC: Solid Oxide Fuel Cell) ist der gasdichte und bei Betriebstemperatur Sauerstoffionen leitende, feste Elektrolyt. An ihn grenzen die beiden porösen Elektroden Anode und Kathode. Die Anode wird von Brenngas durchströmt, die Kathode von Luft. Das entstehende Sauerstoff-Konzentrationsgefälle zwischen den Elektroden treibt die Sauerstoffionen durch den Elektrolyt und erzeugt so eine elektrische Spannung. Wird der Stromkreis nun durch einen externen elektrischen Leiter geschlossen, fließen die Elektronen und können als elektrische Energie genutzt werden. In Galileo ist zudem ein Zusatzbrenner eingebaut, der die restliche Wärme für die Versorgung eines Gebäudes liefert. (Quelle: HEXIS)

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